institut für translinguistische körperforschung

das institut für translinguistische körperforschung (re-)präsentiert:

minima sanguinalia - ein stück für keine_n


Q: was passiert, wenn blutspenden in flakons weiterverarbeitet werden? können wir in diesen kontexten die variable gender" endlich erfolgreich ignorieren? oder will "das publikum" transen am tresen stammtischphilosophieren sehen? kann googles "autocomplete me" bei menschlichen existenzentscheidungen wirklich weiterhelfen? bröselt die gegenwart, wenn wir eigene texte als selbstreflexives moment lesen? müssen am ende einer performance wirklich immer alle erschöpft und ächzend am boden liegen? ist dieser blöde faden wirklich gerissen?

A: abendmahl der straße, hyper- und dysmetrien bei kontakten mit medizinischem fachpersonal, das ewig präsente leuchten der fraktale, automatisierung (reflektiert in einem postironischen, postschadenfreudigen kontext), schleifenstrukturen, vielleicht auch eine noise-aktion. und noch mehr, leider. und alles mit der präambel, dass dem postfeministisch-queeren menschen sich als extremum ein subjekt gegenüberstellt, "dass dadurch gekennzeichnet ist, dass es männlich[, weiß, heterosexuell und westeuropäisch] ist, sprechen kann, fleisch isst, und eine logik vertritt, die auf dem prinzip der widerspruchsfreiheit aufbaut."